Briefmarke für den Standardbrief und fünf Postkarten.
Postbeamtin: Bitte schön. Eine
Briefmarke für den Standardbrief und fünf Postkarten. Das macht 2,80 Euro.
Kunde: Bitte schön.
Postbeamtin: Vielen Dank. Auf
Wiedersehen.
Kunde: Danke. Auf Wiedersehen.
Frage: Was
möchte der Kunde?
6. Mann: Entschuldigen Sie
bitte. Wie komme ich hier vom Bahnhof zum Arbeitsamt?
Frau:
Hmm, gehen Sie hier über den Ernst-Reuter-Platz, rechts in die
Möserstraße. Dann gehen Sie die Möserstraße entlang. Dort ist auf der rechten
Seite das Arbeitsamt.
Mann:
Danke schön.
Frage: Wo ist
das Arbeitsamt?
Teil II
Text A Brauchen Kinder Märchen?
Spätestens seit dem
Harry-Potter-Fieber ist es wieder klar: Kinder brauchen Märchen. Wie zum
Beispiel in den Märchen der Brüder Grimm, gibt es auch bei Harry Potter Gute
und Böse, Zauberer und Fantasiewesen, also typische Figuren aus der langen
Märchentradition. Hinzu kommt, dass auch hier der junge Held nach vielen
gefährlichen Abenteuern am Ende gewinnt. Und das ist wichtig, denn so lernen
Kinder, dass auch die Kleinen und Schwachen - wie sie selbst - Ängste
überwinden können und gegen das Böse eine Chance haben. Das macht Mut!
Allgemein sprechen Märchen in
Kindern Ängste, Konflikte, Emotionen und Hoffnungen an. Die einfache
Bildersprache der Märchen können Kinder leicht verstehen. Es ist daher gar
keine Frage: Kinder hören beim Erzählen von Märchen nicht nur zu, sie erleben
das Märchen in ihrer Fantasie in lebendigen Bildern.
Normalerweise sehen Kinder in
Wolf, Hexe oder Stiefmutter keine realen Tiere oder Menschen, sondern das Böse
und das, was ihnen im Alltag Angst macht.
Text B In der Kantine
Hans: Hallo, Anna. Setz dich zu mir.
Anna: Hallo, Hans. Wie geht es dir?
Hans: Danke, ganz gut, nur, ich bin ziemlich im Stress.
Anna: Ich weiß, Michael hat gekündigt. Da bist du jetzt ganz allein.
Hans: Ja. Er ist jetzt Freiberufler, hat sein eigenes Büro.
Anna: Was macht er denn?
Hans: Du weißt doch, der hat immer
nachts zu Hause an seinem Computer gesessen und programmiert. Jetzt hat er so
viele Aufträge.
Anna: Er hat mir erzählt, dass er für eine Kinderklinik arbeitet.
Hans: Ja, und für andere Kliniken auch.
Anna: Na, da kann er jetzt als Freiberufler sich die Zeit selbst einteilen, kann
lange ausschlafen ...
Hans: Seit er zu Hause arbeitet, sehe
ich ihn überhaupt nicht mehr. Die ganze Nacht brennt das Licht. Er arbeitet Tag